Ein Traum von Amerika


Ein Traum von Amerika

Artikel-Nr.: 978-3-944668-96-3

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Kundenbewertungen zu Ein Traum von Amerika

Anzahl der Bewertungen: 2
Durchschnittliche Bewertung: 3
Als leichte Lektüre zu verwirrend
von am 12.07.2019
Ich finde es wichtig über den Tellerrand zu schauen, andere Lebensweisen selbst zu erleben oder zumindest den Erfahrungen anderer zuzuhören, sie zu lesen. Ob es Reiseberichte von jungen Leuten im Ausland sind oder Erlebnisse von Geflohenen.

Sie alle haben bestimmte Träume, erleben ein Abenteuer und machen ganz unterschiedliche Erfahrungen, die nicht immer zu ihren Träumen passen.
Kleine Geschichte in einfacher Sprache

“Ein Traum von Amerika” erzählt die Geschichte einer Polin, die nach Amerika kam und von einem besseren Leben träumte. Sie fand Arbeit als Näherin und sie erzählt uns ein wenig von ihrem Leben, damals, irgendwann Ende des 18. oder zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Der Text ist nicht ganz einfach zu lesen. Die Geschichte hast zwei Erzählebenen, die aktuelle Situation und die Erinnerungen der Erzählerin. Bisher habe ich die Struktur der Bücher aus dem “Spaß am Lesen Verlag” als einfacher empfunden.

Inhaltlich habe ich etwas missverstanden und war kurz irritiert: Sie vermisste ihren Ehemann, der nicht mehr da war. Daraus schloss ich, er sei verstorben. Nach fünf Jahren Trennung sehen sie sich allerdings wieder.

Texte in einfacher Sprache sind stark verkürzt und Lesende müssen sich den Text erarbeiten. Daher stört mich neben der verwobenen Erzählstruktur die Wiederholung zu Beginn der Geschichte. Zwei Seiten sind somit nahezu identisch. Es ist heiß und stickig in dem Raum in den sie arbeitet und ihr Chef schreit sie an. Die Stimmung wird beim ersten Lesen bereits deutlich. In Gedichten oder anderen Texten kann dies ein schönes Stilmittel sein, in diesem Buch erscheint es mir Fehl am Platz.

Das Buch ist wunderschön mit alten schwarz-weiß Fotografien und neuen bunten Bildern gestaltet. Diese passen sehr gut zur Geschichte und veranschaulichen die Situation und die Gefühle der Erzählerin. Außerdem enthält das Buch wertvolle Zusatzinformationen über den historischen Kontext, welche zwar in einfachen Sätzen geschrieben, aber in kleinerer Schriftart mit deutlich mehr Text pro Seite formatiert sind.
Einwandern früher und heute

Stünde nicht auf der ersten Seite die Information, dass im späten 18. und frühen 19 Jahrhundert viele Menschen auch unterschiedlichen Ländern nach Amerika auswanderten, hätte die kurze “Geschichte einer Einwanderin” auch eine aktuelle sein können.

Die Heimat verlassen und in einem fremden Land neu beginnen, getragen von der Hoffnung auf ein besseres Leben. Die eigene Heimat, das Zuhause, liebe Menschen verlassen und in der Fremde von vorne beginnen. Ein Risiko, eine Chance, vielleicht auch ein Abenteuer.

Mein Fazit zum Buch
Die Geschichte war mir zu verwirrend, um eine leichte Lektüre zu sein. Um mehr als eine leichte Lektüre zu sein, war es mir zu wenig Inhalt.
Regt zum Nachdenken und zum Sprechen an
von am 01.07.2019
Im späten 18. Jahrhundert und im frühen 19. Jahrhundert wanderten viele Europäer nach Amerika aus. Sie träumten wie Marie aus Polen von einem besseren Leben.


"Das Leben in unserem Dorf war hart. In unserem Dorf in Polen. "Wir müssen nach Amerika gehen", sagte ich zu meinem Bruder Milek. In Amerika gab es Arbeit für uns. Auf einem Bauernhof. Ich wollte ein besseres Leben."

Marie und ihr Bruder wagen die Überfahrt. Ihrem Bruder wird auf Ellis Island die Einreise wegen einer Augenkrankheit verweigert, Marie darf einreisen. Ohne Sprachkenntnisse, ohne Geld, ohne jemanden, den sie kennt, hat sie Glück im Unglück und findet eine bescheidene Unterkunft und einen Arbeitsplatz in einer Näherei. Sie kämpft sich durch.

Das Besondere dieses Buches sind die zahlreichen alten Fotografien, die den Text begleiten. Sie wurden am Anfang des 19. Jahrhunderts aufgenommen und helfen, sich die Situation der Migranten damals vorzustellen.

Die Geschichte wird ergänzt durch Sachinformationen unter der Überschrift "So war es wirklich". Hier wird noch einmal auf Migrationsgründe eingegangen, hier wird erklärt, wer keine Einreisegenehmigung bekam, hier wird deutlich, wie wichtig Sprachkenntnisse sind und hier wird erklärt, warum das mühevolle Leben in den USA doch noch besser war als das Leben im Heimatland.

Vier Aufgabenideen runden das Buch ab. Sie beziehen sich auf die Fotos, die fehlenden Sprachkenntnisse, die Auswirkungen von neuen Lebenserfahrungen auf das Denken und die Familienbeziehungen, und sie schlagen einen Bogen zur Migration heute.

Fazit: Dieses Buch ist gut einsetzbar im Sprachunterricht Deutsch für Migranten, aber auch im Geschichtsunterricht in einer Hauptschule oder aber im Fremdsprachenunterricht Englisch oder Niederländisch. Es gibt Informationen und regt zum Nachdenken und zum Sprechen an.

Zubehör

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