Studien

Studien

Es gibt eine ganze Reihe an Studien, die sich mit Lese-Fähigkeiten befasst haben. Hier finden Sie eine kleine Auswahl mit den wichtigsten Infos und Links zu den Presseheften der Studien.

Leo-Studie 2011

Die leo-Studie hat das erste Mal verlässliche Zahlen zu den Lese-Fähigkeiten von Erwachsenen in Deutschland ergeben. Danach sind 7,5 Millionen Menschen in Deutschland funktionale Analphabeten. Weitere 13,3 Millionen schreiben fehlerhaft.

PIAAC 2012

Die PIAAC-Studie vergleicht die Lese-Fähigkeiten von Erwachsenen aus verschiedenen Ländern. Die Leistungen der Deutschen sind insgesamt knapp unter dem Durchschnitt. Auffällig ist aber vor allem: Das schwächste Viertel ist nur in fünf Ländern schlechter als in Deutschland. Und 18 Prozent der Deutschen kommen nicht über die niedrigste Kompezenz-Stufe hinaus.

IGLU-Studie 2016

Die IGLU-Studie vergleicht die Lese-Fähigkeiten von Viertklässlern aus verschiedenen Ländern. Deutschland liegt international im Mittelfeld. Was auffällt: Die Unterschiede sind in Deutschland sehr hoch. Gut 10 Prozent der deutschen Viertklässler erreichen die höchste Kompetenz-Stufe. Sie lesen hervorragend. Aber knapp 20 Prozent lesen sehr schlecht.

LEO 2018 – Leben mit geringer Literalität

Die Ergebnisse: Rund 6,2 Millionen Deutsch Sprechende Erwachsene im Alter zwischen 18 und 64 Jahren sind gering literalisiert, haben also Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Das sind 12,1 Prozent der entsprechenden Gesamtbevölkerung. In der Systematik der Studie entsprechen ihre Lese- und Schreibkompetenzen den Alpha-Levels 1 bis 3.