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Kundenbewertungen zu Tschick

Tschick
Artikel-Nr.: 978-3-944668-03-1
10,00
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand

Maik wohnt in einer Villa mit einem Swimmingpool. Tschick kommt aus Russland und ist arm. Die beiden werden Freunde und machen in den Sommerferien eine abenteuerliche Reise...

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Anzahl der Bewertungen: 4
Durchschnittliche Bewertung: 4
unglaublich gutes Buch
von Daniel Eckert am 15.07.2019
Ein Bestseller auf 60 Seiten, ohne dass der wertvolle Inhalt verloren geht? Das geht. Der Spaß am Lesen Verlag bringt Bücher wie „Tschick“ und „Raues Brot“ in Einfacher Sprache raus.
Hallo Leseverzauberte!
An meinem 15. Geburtstag erhielt ich meine ersten Rezensionsexemplare von einem besonderen Verlag. Der Spaß am Lesen Verlag bringt Bücher in Einfacher Sprache heraus. Mir wurde der Jugendbuch-Bestseller „Tschick“ – ein unglaublich gutes Buch, Ihr findet es bei den Gelesenen – und der Roman „Raues Brot“ in Einfacher Sprache zugesendet.
Maik und Tschick sind 14 Jahre alt und Außenseiter in der Schule. Mit einem gestohlenen Lada hauen sie ab in Richtung Walachei, eine abenteuerliche Reise beginnt.
Fazit

Da ich das Buch schon gelesen hatte, erkannte ich die Handlungsabschnitte, die natürlich gekürzt wurden – von ursprünglich 256 Seiten ist genau ein Viertel übrig geblieben. Das tut der Spannung allerdings keinen Abbruch. Der wertvolle Kern dieses Buchs geht keineswegs verloren, was mich sehr beeindruckt. In beiden Büchern sind schwierige Wörter unterstrichen und am Ende des Buches erklärt.
https://www.lesemagie.de/buecher-in-einfacher-sprache/
Vereinfachungen haben ihren Preis
von Kathleen Wengler, Fachkommission der KMK zur Überprüfung von Lehr- und Lernmittel für den Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation am 12.07.2019
Herrndorfs hochgelobter, preisgekrönter Jugendroman und Bestseller liegt hier in einer sprachlich vereinfachten, stark gekürzten Form vor. Aus 250 eng sind 60 locker bedruckte Seiten geworden. Um das zu erreichen, wurden Handlungsstränge abgekürzt oder sind ganz weggefallen. Damit der Leser schneller in die Handlung einsteigen kann, gibt es ein Vorwort, in dem die beiden jugendlichen Protagonisten vorgestellt und ein grober Handlungsrahmen vorweggenommen wird. Seltene, vor allem umgangssprachliche Wörter und Redensarten sind im Text unterstrichen und können in einer Wörterliste am Ende des Buches nachgeschlagen werden. Der Text ist in 26 Kapitel eingeteilt – die Kapitel haben Überschriften, was die Orientierung im Buch erleichtert. Der Text in jedem Kapitel ist durch klare Absätze strukturiert. Die umfassenden Kürzungen und Vereinfachungen haben natürlich ihren Preis und so fehlt in der vorliegenden Fassung die Authentizität der Sprache der pubertierenden Protagonisten, die wesentlich zur Bekanntheit des Buches beigetragen hat. Vieles, was sich im Original aus den Dialogen erschließen lässt, wird direkt gesagt. Auch geht die Atmosphäre ostdeutscher Lebenswelten und Landschaften, die einen wesentlichen Reiz des Buches ausmachen, vollkommen unter. Der parallele Einsatz von Original und vereinfachter Fassung in inklusiven Settings ist denkbar.
Toller Einstieg in die Geschichte
von Sabine Kruber in lies-doch-einfach.de am 12.07.2019
Tschick von Wolfgang Herrndorf – Andreas Lindemann ist eine wunderbare Übersetzung dieses Bestsellers in einfache Sprache gelungen.
Anders als im Original beginnt die Geschichte gleich damit, dass Tschick in Maiks Klasse kommt. Maik ist ein Außenseiter, hat keine Freunde und hält sich selbst für einen totalen Langweiler, der auch noch feige ist. Kein Wunder, dass Tatjana, in die er total verknallt ist, ihn keines Blickes würdigt.
Der aus Russland stammende Tschick ist ebenfalls ein Außenseiter, kommt betrunken zum Unterricht, ist desinteressiert und verblüfft mit einem Auf und Ab der Noten, die im direkten Zusammenhang damit stehen, wie nüchtern oder betrunken er gerade ist.
Beide kommen aus desolaten Elternhäusern. Während Tschick offensichtlich arm ist, was man auch an seiner Kleidung sieht, kommt Maik aus einem wohlhabenden Elternhaus. Doch hinter der reichen Kulisse sieht es ganz anders aus.
Während der Sommerferien ist Maik alleine zu Hause. Seine Mutter ist mal wieder in der Entzugsklinik und sein Vater ist mit der Sekretärin auf „Geschäftsreise“.
Die Ferien drohen ereignislos zu verlaufen, doch da taucht mit einem Mal Tschick bei Maik auf. Sie freunden sich an, spielen Computerspiele, trinken Bier und fahren in einem alten Lada durch die Gegend, den Tschick geklaut hat. Und dann kommen sie auf die Idee, in dem geklauten Lada bis in die Walachei zu fahren, wo Tschicks Opa wohnt. So fahren sie also los, auch wenn sie gar nicht so genau wissen, wo die Walachei eigentlich liegt. Ob das wohl gut geht?

Neben der Übersetzung in einfache Sprache entfallen auch ganze Szenen des Originaltextes. Dadurch fokussiert sich die Handlung stärker auf das Wesentliche. So kann die Geschichte auch gut von Lesern verstanden werden, die Probleme mit dem Lesesinnverständnis haben. Unterstützend werden die Figuren außerdem am Anfang separat eingeführt. Wie im Original wird die Geschichte in der Ich-Perspektive aus Maiks Sicht erzählt.
Die Kapitel sind gut sichtbar in einzelne Sinnabschnitte unterteilt, die Schrift ist größer und serifenlos. Die Lesbarkeit ist einfach.
Am Ende des Buches findet sich eine Wörterliste, in der schwierige Begriffe erklärt werden.

Der leider bereits verstorbene Autor Wolfgang Herrndorf erhielt 2010 für Tschick den Deutschen Literaturpreis. Es gibt Adaptionen für das Theater und Faith Akin verfilmt den Stoff gerade. Der Film soll 2016 in die Kinos kommen.

Tschick in einfacher Sprache ist ein toller Einstieg in die Geschichte. Da auch das Original eine einfache Lesbarkeit hat, jedoch wesentlich umfangreicher und inhaltlich komplexer ist, empfehle ich nach der Lektüre in einfacher Sprache durchaus auch mal das Original zu lesen.
viele Kraftausdrücke
von Redaktion m Martinsclub Bremen am 11.07.2019
Buchtipp
Tschick
gelesen vom durchblicker
Michael Peuser

Maik und Tschick sind zwei Jungen aus Berlin und
beide 14 Jahre alt. Sonst sind beide völlig unterschiedliche
Typen.
Tschick ist ein Russe und ist arm, im Buch wird er
„Asi“ genannt. Maik dagegen kommt aus reichen Familienverhältnissen
und wird im Buch „Streber“ genannt.
Sie freunden sich an und der coole Tschick sagt Maik,
dass er mehr aus sich herauskommen soll. Zum Beispiel,
um ein Mädchen auf sich aufmerksam zu machen,
für das Maik ein Bild gemalt hat. Er traut sich
aber nicht, es ihr zu ihrer Geburtstagsfeier zu überreichen.
An einer Stelle im Buch gibt es diese Unterhaltung
der beiden:
„Niemals fahr ich dahin, ich bin nicht eingeladen!“
„Und weißt du, warum du nicht eingeladen bist?“
„Ich bin langweilig und sehe scheiße aus.“
Tschick schüttelte den Kopf. „Der Grund
ist: Es gibt keinen Grund, dich einzuladen.
Weil du nicht auffällst. Du musst
auffallen, Mann!“ Er machte eine
Pause. Ich sagte nichts.
„Und jetzt zieh deine geile Jacke
an. Nimm deine Zeichnung. Und
schwing deinen Arsch ins Auto!“
Eines Tages beschließen beide, mit
dem Auto, das Tschick übrigens gestohlen
hat, abzuhauen. Auf der Suche
nach der Walachei* fahren sie planlos
durch den Osten und erleben so einiges …
Meine Meinung zum Buch
Ich fand das Buch okay, allerdings zählt es nicht zu
meinen Lieblingsbüchern. Auf viele Figuren wurde
nicht genau eingegangen. Es kann sein, dass durch
die Leichte Sprache einige Details aus dem originalen
Buch verloren gegangen sind. Es werden viele Kraftausdrücke
in dem Buch verwendet, aber das finde ich
nicht schlimm.