Du wolltest doch ...


Du wolltest doch ...

Artikel-Nr.: 978-3-944668-64-2

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Kundenbewertungen zu Du wolltest doch ...

Anzahl der Bewertungen: 2
Durchschnittliche Bewertung: 5
Empfehlenswert für Bibliotheken mit Angeboten für leseferne Erwachsene.
von am 16.07.2019
Erneut hat die Autorin (zuletzt "Ein Sommer in Tanum", ID-A 38/16) einen Roman in
einfacher Sprache verfasst, der nicht auf einer literarischen Vorlage beruht. Sensibel und
anrührend erzählt sie die Geschichte von Sara und Simon, die stets unzertrennlich waren
und gemeinsam ihr Leben meisterten. Bis Sara einen Schlaganfall hat und von einem Tag
auf den anderen zum Pflegefall wird. - Wie bei dieser Reihe üblich sind die Sätze kurz und
einfach, das Schriftbild großzügig und schwierige Begriffe in einem Glossar erklärt.
Empfehlenswert für Bibliotheken mit Angeboten für leseferne Erwachsene.
lp von ekz.bibliotheksservice GmbH, per E-Mail am 28.8.2017
Ausnehmend gut
von am 16.07.2019
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich gehöre dem Vorstand des Landesverbandes für die Rehabilitation der Aphasiker an und kümmere mich dort unter anderem um das Thema “Leichte Sprache”.
Der Titel “Du wolltest doch ... ” von Marion Döbert thematisiert eine Situation, die viele Mitglieder kennenlernen mussten: Schlaganfall, Aphasie.
Uns hat der Roman ausnehmend gut gefallen, sowohl, was die Geschichte angeht, als auch, was die sprachliche Umsetzung betrifft. Wir haben daher gleich eine Rezension verfasst (siehe Anhang”"), die in “Aphasie und Schlaganfall” erscheinen wird.

Marion Döbert ist DIE Autorin für Literatur in einfacher Sprache.
Viele Bücher von ihr sind im „Spaß am Lesen“ – Verlag zu kaufen:
sie ist Autorin und Übersetzerin.

Ein neuer Satz beginnt in einer neuen Zeile.
Die Sätze sind kurz.
Die Wörter sind einfach.
Schwierige Wörter sind unterstrichen.
Hinten im Buch, in der Wörter-Liste, werden die schwierigen Wörter erklärt.
Jeder Gedanken hat einen ganzen Absatz.
Hinter einem Absatz ist eine Leer-Zeile.
Die Sprache ist einfach, aber sehr lebendig.
Es gibt viele Dialoge.
In manchen Kapiteln spricht Sara, in manchen spricht Simon und
in manchen Kapiteln spricht Hanna, die Tochter von Sara.

Mit dem Thema kennen wir uns aus, denn:
Sara hat einen Schlaganfall bekommen.
Danach hat sie eine schwere Aphasie.
Sie braucht einen Rollstuhl.

Das Buch erzählt die ganze Geschichte von der großen Liebe
zwischen Sara und Simon:
wie sie sich kennenlernen,
wie sie es lieben, zu reisen,
wie sie füreinander da sind,
wie sie zusammenhalten
wie sie zusammenbleiben,
auch wenn das Leben schwierig wird.

Die Schwierigkeiten durch die Aphasie im Krankenhaus,
bei Verwandten, bei Freunden, mit Fremden –
das alles wird nicht „beschönigt“.
Missverständnisse, Rückschläge, Ärger, Erschöpfung – alles kommt in dem Buch vor.

Dialog: ein Gespräch mit wörtlicher Rede heißt Dialog, wenn man das Gespräch aufschreibt.
beschönigen: etwas schöner machen und schöner beschreiben als es in der Wirklichkeit ist.
Claudia Neubert, Zeitschrift "Aphasie und Schlaganfall", per E-Mail am 6 Nov 2017

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