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Kundenbewertungen zu Urlaub mit Papa

Urlaub mit Papa
Artikel-Nr.: 978-3-947185-52-8
12,50
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand

Christine freut sich auf ihren Urlaub. Zusammen mit ihrer Freundin Dorothea will sie nach Norderney. Dort baut ihre Freundin Marleen gerade eine alte Kneipe zu einer schicken Bar um. Christine und Dorothea sollen beim Umbau helfen.

Aber dann muss Christine ihren Papa Heinz mitnehmen...

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Anzahl der Bewertungen: 4
Durchschnittliche Bewertung: 3,8
geübtere Leser mit Niveau A2/B1.
von ekz.bibliotheksservice GmbH am 15.07.2019
Christine muss ihren 73-jährigen Papa mit in den Urlaub nach Norderney nehmen. Statt
Marleen entspannt bei der Renovierung ihrer Kneipe zu helfen, haben Christine und ihre
Freundinnen auf einmal eine ganze Rentnertruppe zu beschäftigen (ausführliche
Besprechung s. die Originalausgabe, ID-A 16/08). - Die Bearbeitung des Buches in einfacher Sprache ist reihenüblich umgesetzt, inklusive Glossar. Mit insgesamt 111, recht eng
bedruckten Seiten wendet sich diese Ausgabe an geübtere Leser mit Niveau A2/B1.
ekz.bibliotheksservice GmbH, nicht namentlich gekennzeichnet, per E-Mail erhalten am 13.11.2018
Heitere Verwicklungen
von Fachmagazin not am 15.07.2019
Hier liegt der bekannte Roman von
Dora Heldt in einfacher Sprache vor –
so bleibt es Menschen mit Sprachstörungen
nicht versagt die heitere
Geschichte von Christine zu lesen:
Christine freut sich auf den Urlaub auf
Norderney, wo sie neben der Erholung
auch bei der Renovierung der Pension
ihrer Freundin helfen will. Dann
schließt sich ihr Vater an und kommt
mit auf die Insel und er übernimmt
das Kommando. Heitere Verwicklungen
entstehen.
Fachmagazin not - durch Hirnverletzung, Schlaganfall und sonstige erworbene Hirnschäden Ausgabe 6/2018
Per E-Mail erhalten am 26.11.2018
Genre funktioniert sehr gut in einfacher Sprache.
von Stephanie Braun; https://www.kleiner-komet.de am 12.07.2019
Wenn Mama ins Krankenhaus geht, kann Papa nicht alleine zu Hause bleiben.

Es gibt sie noch, die Paare mit klassischer Rollenverteilung, in denen die Frau den Haushalt schmeißt und da ist es für den Mann dann schwierig, wenn seine Frau irgendwann ausfällt. Allein dafür lohnt es sich doch, die klassische Rollenverteilung aufzulösen. Niemand kann alles können, aber ich halte es für jede erwachsene Person grundsätzlich für erstrebenswert ihren eigenen Alltag zu organisieren, sofern keine körperlichen oder psychischen Einschränkungen vorliegen. Dies gilt für alle, unabhängig vom Geschlecht. Lebt man zusammen, kann man sich die Aufgaben aufteilen, eine wunderbare Erleichterung. Ich bin nicht sicher, ob sich dieses traditionelle Modell nur auf die ältere Generation bezieht und es sich schlicht als altmodisch ausläuft.

Christines Papa aus dem Roman “Urlaub für Papa” ist leider so ein Exemplar, auf das man eben aufpassen muss, wenn Mama ins Krankenhaus geht. Da Christine mit ihrer Freundin einen Urlaub auf Norderney geplant hat, soll ihr Papa mitkommen. Ihre Freundin Dorothea hat damit kein Problem, auch Marleen nicht, die die beiden besuchen und ihr mit dem Umbau helfen wollen. Marleen freut sich sogar über zusätzliche Hilfe.
Vater und Tochter

Christine ist 45 Jahre alt und doch bleibt das Rollenverhältnis zwischen Vater und Tochter bestehen. Er weckt sie morgens um sechs Uhr, weil er wach und hungrig ist. Dorothea wirft ihm ein Kissen an den Kopf und er entscheidet großzügig sie dürfe noch schlafen, schließlich habe sie ja Urlaub.

Ach ja – und ich? Ich habe auch Urlaub.
Aber das interessiert meinen Vater nicht.
Ich bin seine Tochter und muss mich
um ihn kümmern.

Besonders schwierig sind seine altmodischen Ansichten und Vorurteile, die zum Beispiel dazu führen, dass er die herbestellten Helfer zum Streichen wieder wegschickt, weil sie ihm komisch vorkamen. Auch die anderen erfahren, dass es nicht immer leicht ist mit Heinz.

Gemeinsam Zeit zu Verbringen ist für Christine anstrengend, aber es gibt auch schöne Momente und Zeit für gemeinsame Erinnerungen.
Urlaub mit Papa in einfacher Sprache

Papa Heinz stellt eine Menge Unsinn an und meint es doch alles nur gut. Dabei findet er Freunde, ebenfalls ältere Herren, die ihn unterstützen. Um seine Frau, die operiert wird, macht er sich große Sorgen, aber auch um seine Tochter, dass sie sich in einen falschen Mann verlieben könnte.

Die Geschichte bietet einige humorvolle Szenen, eine menge Missverständnisse und ist eine entspannte Urlaubslektüre. Auch wenn es ein eher einfacher Roman ist, scheint er mir eine Herausforderung für die Vereinfachung gewesen zu sein, die ja auch immer eine Kürzung beinhaltet. Der Roman hat 320 Seiten und sicherlich sind darin die Verstrickungen noch komplexer und es bleibt mehr Raum für die Gefühle. Doch auch im kompakten Format auf 107 Seiten im Großdruck dürfen wir einiges miterleben. An der einen oder anderen Stelle hätte ich gerne mehr erfahren. Es irritierte mich beispielsweise, dass die zwei älteren Herren mit den Zwillingen anderer Gäste einen Ausflug machen.

Ganz ehrlich, “Urlaub mit Papa” ist nicht ganz mein Genre und die Geschichte konnte mich daher nicht wirklich begeistern. Doch ich habe den Eindruck, dass auch das Format “leichte Urlaubslektüre” sehr gut in einfacher Sprache funktioniert.
Seichtes Lesefutter
von Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM) [Fee 18 Niedersachsen] am 01.07.2019
Christine will mit einer Freundin Urlaub auf Norderney machen und einer weiteren Freundin dort zur Hand gehen. Vollkommen ungeplant muss sie ihren etwas komplizierten Vater mitnehmen.

Dieser bekannte Roman von Dora Heldt wurde von Judith Kutzner in eine einfache Sprache auf dem Level A2/B1 umgeschrieben.
Der Verlag "Spaß am Lesen" veröffentlicht Bücher für Menschen, die fast gar nicht lesen können oder die gerade Deutsch als Fremdsprache lernen.

Durch die Geschichte hilft ein Personenverzeichnis. Schwierige Ausdrücke sind in einer Wortliste am Ende des Buches erklärt. Warum gerade diese Wörter gewählt wurden, bleibt unklar. Deutschlerner*innen brauchen sicher ganz andere Erklärungsshilfen als Muttersprachler*innen.

Diese Geschichte ist durch Satzbau, Wortwahl und Seitenlayout einfach zu lesen, aber es gibt im Verlagsprogramm viele Geschichten, die sinnvoller zu lesen sind. Diese Geschichte von der erwachsenen Tochter, die ihren Vater mit in den Urlaub nehmen muss, bedient Klischees und Vorurteile. Die Personen sind so überzeichnet, dass sie unglaubwürdig sind.

Einzig die Eigendynamik, die durch das Handeln aus Misstrauen entsteht, lädt zum Nachdenken ein.
Fazit: Seichtes Lesefutter!