AchtNacht

Artikel-Nr.: 978-3-948856-14-4

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Kundenbewertungen zu AchtNacht

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Durchschnittliche Bewertung: 4
Vogelfrei, ohne zu wissen warum, und gejagt von Allen: Ein undurchschaubares Internet-Wettspiel macht Menschen zu Opfern – nur wer ist der Strippenzieher?
von am 18.05.2021
Sebastian Fitzek ist wohl derzeit einer der meistgelesenen Krimiautoren, der mit spannenden Psychothrillern Nervenkitzel erzeugt. In seinen Romanen entwirft er komplexe Charaktere mit psychologischem Tiefgang und mysteriöse Fälle, die eine große Leserschaft begeistern.

Mit diesem Thriller hat der Spaß am Lesen Verlag sich an das Wagnis gemacht, einen vielschichtigen Fall auf vergleichsweise sehr wenigen Seiten aufzurollen. Dabei wurde mit dem erst 2017 erschienenen Thriller Achtnacht (dem 17. Werk des Autors) ein packender Thriller gewählt, der auch gesellschaftskritische Elemente enthält. Der dystopische Film The Purge, hat als Inspiration für den Roman gedient. In Achtnacht kommen Themen wie Schuld und Sühne, Public Disgrace, Fake News und die Manipulierbarkeit des Menschen zur Sprache.
Im Original stellt Fitzek mehrere Aussagen vorweg; Er zitiert (Massen)Psychologen und sogar Goebbels, um die Verführbarkeit der Massen (insbesondere im Internet) und die Manipulierbarkei der Wahrheit zu thematisieren. Dies mündet dann in die Warnung: Glauben Sie keinem der Ihnen die Wahrheit verspricht, bevor er anfängt seine Geschichte zu erzählen! Und mit derart gesäten Zweifeln entlässt er seine Leser in einen Plot aus Rätselhaftem, Lüge und Gefahr.

Die Versuchungen einer Internet Lotterie führen zu einer Jagd auf Leben und Tod. Die Teilnehmer wetten mit Geld darauf, ob mit einer Acht gekennzeichnete Personen – für eine Nacht vogelfrei und von allen vermeintlich straffrei jagbar – die (Acht)Nacht überleben. Es ist schwer durchschaubar, wer die Strippen zieht und Freund oder Feind ist.
Wer spielt das makabre Spiel mit und gewinnt durch Töten einer geächteten Person das große Geld?

Die vorangestellten Zitate entfallen in der Version in einfacher Sprache. Ebenso müssen die vielschichtigen Plots und Charaktere naturgemäß stark reduziert werden. Nur sparsam werden Begriffe erklärt – der rätselhafte Titel der Achtnacht explizit leider gar nicht (erst spät wird das Wort vogelfrei erläutert, aber ohne direkten Bezug auf den Titel und den Begriff des Geächteten).
Es gibt auch ein paar Brüche im Verlauf der Geschichte, die nicht immer ganz nachvollziehbar sind. Der erfolglose Ben wird zum Geächteten, macht sich gleichzeitig aber große Sorgen um seine verunglückte Tochter und zweifelt die Selbstmordtheorie der Polizei an. Warum besucht der Vater seine Tochter nicht sofort, als er feststellt, das sie in Gefahr sein könnte? Was wird aus dem falschen Polizisten im Krankenhaus, wird er nicht weiter verfolgt? Warum hebt Ben plötzlich die Hand und bringt die verängstigte zweite Achtnächterin damit zum Schießen? Wie schafft er es, in der bedrohlichen Lage auf dem Dach, eine Nachricht in sein Handy einzutippen und sie richtig abzusenden? Führt der plötzliche Reichtum nicht zu weiteren Ermittlungen? Wieso muss er am Ende verschwinden?
Hier erweist sich die Kürze des Textes als etwas nachteilig, weil die Dichte der Ereignisse ein gewisses Maß an Erläuterungen erfordert, um den Leser mitzunehmen.

Dennoch ist die Flucht der Hauptperson Ben extrem spannend zu lesen, und die Zweifel, wem er wirklich vertrauen kann, packen auch den Leser bei jeder neuen Schwierigkeit in der entscheidenden Nacht. Welche Rolle spielt die Psychologiestudentin Arezu Herzsprung, die mit ihm gejagt wird? Wer ist der geheimnisvolle und allgegenwärtige Oz? Und wer hat der Tochter von Ben so übel mitgespielt? Gibt es einen Zusammenhang mit ihrem fatalen Unfall von vor vier Jahren - oder war es Selbstmord wie die Ermittler glauben?
Liest man über einige holprige Stellen hinweg, dann packt einen die Spannung und man legt das Buch nicht mehr vor Ende weg.
Nachdenken und über Fake News und die Manipulationskräfte des Internets sind ein guter und wichtiger Anlass zum Diskutieren.

Nach bewährter Art ermöglicht der Spaß am Lesen Verlag schwachlesenden Jugendlichen und Erwachsenen Zugang zu einem spannenden, aktuellen Thriller. Eine temporeicher Plot verspricht Spannung und Überraschungen bis zur letzten Seite.
„AchtNacht“ - Spannung bis zur letzten Seite
von am 28.04.2021
In „AchtNacht“ erzählt der Autor Sebastian Fitzek die packende Geschichte von Ben, der in einer Lebenskrise steckt und plötzlich in ein Internetspiel hineingezogen wird. Bei diesem Spiel mit dem Namen „AchtNacht“ handelt es sich um eine im Internet initiierte nächtliche Verfolgungsjagd, bei der zwei ausgewählte Individuen als Beute ausgewählt werden, um von den Jägern in der Realität aufgespürt und eliminiert werden sollen. Jedem, der eins der ausgesuchten Opfer tötet, winkt als Gewinn eine hohe Geldsumme. Da Ben - ohne es sich erklären zu können - zu einem der Gejagten wird, muss er sich vielen gefährlichen Situationen stellen. Die Frage ist bis zum Schluss, ob und wie er es schafft, die Nacht der Jagd zu überstehen.

Die Personenliste zu Beginn des Buches ermöglicht nicht nur einen Überblick über die einzelnen Charaktere, sondern erleichtert den Einstieg. Einfache Sprache und kurze Sätze tragen ebenso zum guten Verständnis bei, wie die Einteilung des Textes in Kapitel, die jeweils mit dem Namen eines Protagonisten überschrieben sind. Jedes Kapitel ist zusätzlich in kurze Abschnitte gegliedert, wodurch eine gute Orientierung möglich ist. Sollte einmal ein Wort verwendet werden, das sich nicht sofort erschließt, wird dies durch Unterstreichen gekennzeichnet und im Anhang in einer Wörterliste erklärt.

„AchtNacht“, in einfacher Sprache geschrieben, ist ein packender Thriller. Von der ersten bis zur letzten Seite fiebert der Leser/die Leserin mit, auch wenn das Ende ein wenig überfrachtet und klischeehaft wirkt. Trotz dieses kleinen Mankos lohnt es sich, das Buch zu lesen, da es insgesamt so spannend ist, dass man es kaum aus der Hand legen kann.

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